Umgestaltung Bahnhofsumfeld

Das Bauvorhaben im Überblick

Bahnhof Spatenstich (8)
© Stadt Ludwigslust
Bahnhof Spatenstich (2)
© Stadt Ludwigslust
Bahnhof Spatenstich (1)
© Stadt Ludwigslust

Beginn Kampfmittelsondierung: Oktober 2019
Baubeginn Straßenbau: Juni 2021
Bauende Straßenbau: Dezember 2022 

Gesamtinvestition und Finanzierung

Die Baumaßnahme umfasst eine Gesamtinvestition von ca. 3,1 Mio Euro. 

Das Projekt wird mit Zuwendungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Investitionen und Maßnahmen im öffentlichen Personennahverkehr aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union gefördert. Die Förderquote beträgt 75 % (ca. 2,34 Mio Euro).

Zusätzlich erhalten wir noch eine Zuwendung aus Mitteln des Förderfonds Hamburg (Metropolregion Hamburg) in einer Höhe von 220.000 Euro.  

Zielstellung

Der derzeitige Busbahnhof befindet sich südlich des Bahnhofsgebäudes und weist massive strukturelle und bautechnische Mängel auf.

Ziel ist es, einen neuen Zentralen Omnibusbahnhof in Bahnhofsnähe zu bauen um die vorhandene, nicht mehr zeitgemäße Infrastruktur den heutigen Anforderungen anzupassen und so eine bessere Vernetzung zum Schienenpersonennahverkehr zu erreichen. 

Dazu zählen:

  • Barrierefreie Gestaltung der Bushaltestellen
  • Bessere Anbindung des ZOB an das vorh. Straßennetz
  • Schaffung von Aufenthalts-, Grün- und Warteflächen
  • Bedarfsgerechte Erweiterung des Kurzzeitparkplatzangebotes „Kiss & Ride Parkplätze“
  • Bau von Taxi-Haltestellen
  • Bau einer Fahrradabstellanlage

Die Baumaßnahme

Die Gesamtmaßnahme ist in zwei Abschnitte unterteilt worden, den Bau des ZOB und die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Beide Abschnitte bilden eine Einheit. 

  1. Abschnitt: Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB)

Der geplante Busbahnhof erhält insgesamt 5 Bushaltestellen sowie 2 Haltestellen für den Ruhebereich sowie den Schienenbusersatzverkehr. Die Einstiegshaltestellen sind im Sägezahnprofil angeordnet. Als Bemessungsfahrzeug wurde der Einzelbus mit einer Länge von 15 m gewählt. Das gewählte Bemessungsfahrzeug ist mit der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (VLP) abgestimmt worden. 

Die Busanlage erhält zwei gemeinsame Zu- und Abfahrten von der Bahnhofsstraße, die durch eine Grünanlageninsel getrennt sind. Die Fahrgassen werden mit einer Breite von > 6,50 m hergestellt und können bei Halteposition der Busse an der Mittelinsel befahren werden. Die Fahrbahn wird durch Bordanlagen begrenzt. 

Es werden barrierefreie Übergänge hergestellt und Bodenindikatoren verwendet. Es ist vorgesehen, für die barrierefreien Haltestellen Kasseler Sonderbordanlagen zu verwenden. Die Ansicht der Bordanlagen im Bereich der Haltestellen soll 16 cm betragen. 

  1. Abschnitt: Bahnhofsvorplatz

Die geplante Parkplatzanlage vor dem Bahnhofsgebäude erhält insgesamt 5 Stellflächen für PKW in Senkrechtaufstellung, 2 Haltestellen für Rufbusse sowie 3 Taxistellflächen in Längsaufstellung. Die Fahrbahn des Bahnhofsvorplatzes wird aus Asphalt hergestellt.

Für die Anlage sind auch 1 Behindertenparkplatz sowie 2 Stellplätze für das Schnellladen von Elektrofahrzeugen vorgesehen. Die Schnellladesäulen werden von den Stadtwerken Ludwigslust-Grabow GmbH gestellt.