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15.02.2021

100 iPads an städtischen Schulen übergeben

Schulen entscheiden selbst über Verteilung an bedürftige Kinder

iPad
© Stadt Ludwigslust

Der Anfang ist getan: Ende Januar wurden 100 Tablets zur Unterstützung des digitalen Lernens an Schulen in Trägerschaft der Stadt Ludwigslust verteilt. Die aus Mitteln des Digitalpakts geförderten Geräte, die in den letzten Tagen von der KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR für das Distanzlernen eingerichtet wurden, sind der Fritz-Reuter-Grundschule, der Grundschule Techentin, der Grundschule Kummer sowie der Peter-Joseph-Lenné-Schule zur Verfügung gestellt worden.

„Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen beim Lieferanten und Hersteller einer schnellstmöglichen Lieferung der mobilen Endgeräte, wenn auch aufgrund der hohen Nachfrage später als erhofft, erfolgreich verlaufen sind“, so Vorstand der KSM, Matthias Effenberger. Die Herstellung der Betriebsbereitschaft der Tablets erfolgte im Eiltempo in seinem Hause, damit eine schnelle Auslieferung möglich ist. Viele Anwendungen für den Schulgebrauch sind bereits installiert; die Lern-Software „Itslearning“ ist ebenso verfügbar wie das Mathe-Portal Scratch oder die BiBox mit digitalen Lehrbüchern und interaktiven Arbeitsblättern, die die Schüler am Tablet ausfüllen können. Die iPads werden zentral administriert, es ist also nicht möglich selbst Apps oder Software zu installieren.

Der KSM-Vorstand und Ludwigslusts Bürgermeister Reinhard Mach übergaben am 29. Januar 2021 25 Tablets an Antje Zachow, Leiterin der Regionalschule Peter-Joseph-Lenné. Jeweils 25 weitere iPads wurden an die Fritz-Reuter-Grundschule, die Grundschule Techentin sowie die Grundschule Kummer übergeben.

In den Ferien machen sich vorerst die Lehrer und Lehrerinnen mit den Geräten vertraut, nach den Ferien können die Tablets auf Antrag der Eltern geliehen werden. Die Schulen entscheiden dann eigenverantwortlich, welchen Kindern sie die Geräte auf der Basis von Leihverträgen mit nach Hause geben. „Die iPads sollen in Pandemiezeiten und bei geschlossenen Schulen vor allem als Ausleihgeräte fungieren“, sagt Reinhard Mach, Bürgermeister der Stadt Ludwigslust. „Sie sind für Schüler vorgesehen, die zu Hause keinen ausreichenden Zugang zu einem angemessenen mobilen Endgerät haben.“ Die Handhabung und der Einsatz der Geräte sollen später im Präsenzunterricht von allen Schülerinnen und Schülern geübt und vertieft werden.

Die Ausstattung der Schulen mit Endgeräten wurde aus dem Digitalpakt mit 47.872,00 Euro gefördert. Die Beschaffung von 100 iPads inkl. Tastatur, Hülle und Inbetriebnahme sowie die Schulungen und die Ausstattung der Schulen mit Hardware zum Betrieb der Endgeräte in Klassenzimmern erfolgen über die KSM, die für die Stadt Ludwigslust bereits seit 2019 die Aufgabe der Schul-IT zentral wahrnimmt. PM Kommunalservice Mecklenburg