Zurück zur Listenansicht

30.05.2017

Literarische Steine

TdS 2017-0857
© Stadt Ludwigslust

Samstag, 13. Mai. Tag der Städtebauförderung, für Ludwigslust in diesem Jahr ein ganz besonderes Datum. Ein weiteres Teil des Gesamtkonzeptes „Kunst im Raum“ ist fertiggestellt und platziert. Vier „Literarische Steine“ entlang der Schloßstraße sind an diesem Tag der Öffentlichkeit übergeben worden.

Die beiden Architekten Constanze Altemüller und Elmar Torinus hatten vor knapp 15 Jahren das Gesamtkonzept „Kunst im Raum“ für unsere Stadt entwickelt. Damit sollen Orte des Verweilens geschaffen werden. Es ist aber auch eine Einladung an die Besucher und Gäste der Stadt, nach einer Besichtigung des Schlosses in der Schloßstraße zu flanieren und die Stadt zu entdecken.

Nun führen die „Literarischen Steine“ von der Schloßbrücke entlang der Schloßstraße hin zum Alexandrinenplatz. Der Passant trifft auf Geschichte und Geschichten des barocken Städtchens. Sie bringen dem Besucher Kultur und Stadtgeschichte sozusagen „im Vorbeigehen“ nahe.

Schlicht und zurückhaltend changieren die Steinblöcke zwischen Stadtmobiliar und Kunst. Die Blöcke widerspiegeln, in der Sonne glänzend, das Material der Schlossfassade. Die Poesie ist in die massiven Natursteinblöcke hineingearbeitet. In ihrer formalen Klarheit lagern die Steine wie selbstverständlich an den einzelnen Orten und bereichern wie die Reitende Alexandrine das Stadtbild.

Die in die Steine eingravierten Texte thematisieren Ludwigslust. Persönlichkeiten wie Johannes Gillhoff, Theodor Heuss und Gertrud von le Fort kommen zu Wort. Die Steine finden Sie am Alexandrinenplatz an der ehemaligen Hinstorff´scher Buchhandlung, in der Nummerstraße, in Höhe der Schloßstraße 19 und am Anfang der Schloßstraße ... die Texte aber, die finden Sie direkt auf dem Stein. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit, Ludwigslust literarisch zu entdecken. Sylvia Wegener, Büro des Bürgermeisters