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09.10.2017

Caravanstellplatz

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Frau Gloe aus Oldenburg genießt den neuen Caravanstellplatz © Stadt Ludwigslust

Die Verkehrsfreigabe für den Ludwigsluster Caravanstellplatz fand nach den Umbauarbeiten bereits Anfang August statt. Mit dem Pflanzen der Bäume ist der Platz am Schloss nun endgültig fertig gestellt worden. Insgesamt sind eine Linde und sieben Spitzahorn gepflanzt worden. Damit fand eine Baumaßnahme ihren Abschluss, die gerade die Touristen und Wohnmobilgäste der Stadt sehr zu schätzen wissen.

Frau Gloe aus Oldenburg steht seit einigen Tagen auf dem Platz. Sie ist seit 20 Jahren mit dem Wohnmobil in Europa unterwegs. „Dieser Platz hier ist sehr gut gelungen, vor allem das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt mich.“

Insgesamt 16 Caravane finden Platz auf dem Stellplatz. Der ehemals unbefestigte Stellplatz an der Schloßgärtnerei zog schon vor dem Neubau viele Wohnmobil-Touristen an. Mit der Eröffnung des Ostflügels des Ludwigsluster Schlosses hat sich gezeigt, dass sich die Besucherzahl im Schloss stetig erhöht. Auch der Schlosspark, der im September 2016 den 2. Platz des Europäischen  Gartenpreises erhalten hat, zieht jährlich eine wachsende Zahl von Gästen an. Die Schlösserverwaltung rechnet derzeit mit ca. 32.000 Besuchern pro Jahr. Für den Schloßpark allein ist einer Schätzung zur Folge mit ca. 200.000 - 220.000 Besucher pro Jahr zu rechnen. Dies zeigt die große überregionale touristische Bedeutung, die von Ludwigslust ausgeht.

Frau Gloe ist begeistert von der zentralen Lage des Platzes, dicht am Schloss, am Schlosspark und zur Innenstadt. „Alles ist hier gut zu erreichen.“

Durch den Bau des Caravan-Stellplatzes soll eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer von Caravan Touristen erreicht werden und die touristische Erlebbarkeit der Stadt wesentlich aufgewertet werden. Auch wurde die Infrastruktur auf dem Platz verbessert. Neben Ver- und Entsorgungsstation für Wasser und Schmutzwasser sowie drei Elektranten mit jeweils 4 Steckdosen gibt es nun auch noch Bänke und Tische, auf denen man nicht nur den unmittelbaren Blick auf das Schloss genießen kann, sondern auch die eine oder andere Schachpartie spielen kann. Frau Gloe jedenfalls genießt ihren Aufenthalt in Ludwigslust. Sylvia Wegener, Büro des Bürgermeisters, 09.10.2017

Die Bau- und Planungskosten betrugen ca. 195.000 €., die aus Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Förderung des Ausbaus der wirtschaftsnahen Infrastruktur in Verbindung mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union kofinanziert wurden. Die Förderquote beträgt 75 % der förderfähigen Kosten.