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13.07.2017

Patenbataillon auf dem Übungsplatz

Bundeswehr 1. beitrag 2
© Versorgungsbataillon 142

Eine kleine Delegation der Stadt Ludwigslust und der Leiter des ortsansässigen THW, Herr Reiner Hartmann, folgten Mitte Mai der Einladung des Versorgungsbataillons 142 aus Hagenow zum Besuch der Truppe auf dem Übungsplatz in Bergen. Bodo Thees, Leiter der FFW Techentin und Leiter des städtischen Betriebshofes, sowie der FFW-Gerätewart Sigmar Westphal, waren Mitglieder der Delegation und hatten so die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Leistungsfähigkeit des Bataillons unter Einsatzbedingungen zu verschaffen.

Der Kommandeur des Bataillons, Oberstleutnant Jörg Sieder persönlich nahm sich einen ganzen Tag für die Gästen aus Ludwigslust Zeit. Er führte sie durch den Einsatzraum, erklärte Abläufe und stand für alle Fragen zur Verfügung.

Das Bataillon war im Mai mit etwa 550 Soldaten und 161 Fahrzeugen drei Wochen lang Teilnehmer der Brigadeübung HAFFSCHILD. Während in der ersten Woche noch der Marsch über Klietz mit Elbquerung im Fährbetrieb nach Bergen der Ausbildungsschwerpunkt war, stellte das Versorgungsbataillon 142 die Realversorgung unter Einsatzbedingungen der Panzergrenadierbrigade 41 mit all seinen Truppenteilen auf dem Übungsplatz Bergen sicher.

Von der Wasserflasche bis zum Ersatzteil, vom Abtransport der ausgefallenen Fahrzeuge und Panzer bis zu deren Instandsetzung, wurden sämtlich benötigte Güter umgeschlagen, abtransportiert und instandgesetzt. Die Organisation und Sicherstellung eben dieser logistischen Herausforderungen wurde anschaulich durch den Kommandeur, Herrn Oberstleutnant Jörg Sieder, klar dargestellt. Abgerundet wurde der Besuch des Bataillonsgefechtsstandes in der Ortschaft Düshorn. Diesen hatte der Stab in einem Gasthaus bezogen und von dort die Geschehnisse geleitet und kontrolliert.

In der abschließenden Gesprächsrunde zeigten sich die Teilnehmer beeindruckt davon, unter welchen Bedingungen und in welchem Umfang die logistische Versorgung einer Kampftruppenbrigade abläuft. Der Besuch erfolgte auch unter dem Blickwinkel nach der Suche von Schnittstellen in der zivil-militärischen Zusammenarbeit im Katastrophenfall.

Für Bodo Thees war es besonders interessant zu sehen, wie logistische Abläufe geplant und organisiert werden, und welche Vielzahl an Maßnahmen dank hervorragender Vorbereitung umgesetzt werden können.

Sigmar Westphal ergänzt: „Es war beeindruckend zu sehen, welche Möglichkeiten die Bundeswehr im Einsatz hat. Mich hat auch begeistert, wie es dem Bataillon gelingt, das Dorf in das Übungsgeschehen zu integrieren und trotzdem das Dorfleben weiter in den gewohnten Bahnen laufen zu lassen.“ Sylvia Wegener, Büro des Bürgermeisters / Gerrit Schütt, Hauptmann Versorgungsbataillon 142